Kalender Praktika
Mai 2016


Mo Di Mi Do Fr Sa So
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5


Unser Abenteuer begann am 8. Mai 2016 um 20:30 Uhr. Wir begaben uns auf eine zehnstündige Fahrt nach Zwickau. Als Betreuer begleiteten uns Aneta Sadrak, Monika Lipska-Klos, Marek Gawlik, und Mariusz Golabek. Gleich nach unserer Ankunft konnten wir unsere Doppelzimmer im Wohnheim beziehen. Noch am selben Tag besuchten wir, zusammen mit unseren Betreuern, die Orte unserer Praktika im FAW Ausbildungszentrum Zwickau. Für die Praktika wurden wir in zwei Gruppen unterteilt: Die IT-Gruppe hatte sieben Teilnehmern und die Gruppe der Elektroniker / Mechatroniker mit neun Teilnehmern.

Der Unterricht fand in speziellen ausgestatteten Ausbildungsräumen statt. Dabei wurden wir von unseren Dozenten unterstützt, die unten aufgelistet sind:

Herr Schramm CNC Labor
Herr Geisler
 
Labor für Pneumatik und Elektropneumatik
Herr Illing
Herr Klingbeil
Elektroniklabor
 
Herr Glass Computerkabinett Web-Design
Frau Bischoff Sprachunterricht
Ms. Strohm Unternehmensführung

1. Woche

Aller Anfang ist schwer

In der ersten Woche konzentrierten sich die Aktivitäten der IT-Gruppe auf die Programmierung von CNC-Werkzeugmaschinen. Unsere Aufgabe war es, zum Ende des Lehrgangs eine Schachfigur mit den vorhandenen CNC-Maschinen zu fertigen. Dazu haben wir eine MTS-Software verwendet. Unser Dozent Herr Schramm leitete die Ausbildung. Unsere Aufgabe bestand darin, alle für die Programmierung von Werkstücken notwendigen Koordinaten und Werte zu bestimmen. Danach ging es an die Erstellung von entsprechenden Programmen für eine CNC-Dreh - und -Fräsmaschine. Am Ende des Lehrgangs hatten wir die Möglichkeit mit unserem selbst geschriebenen Programm auf einer CNC Drehmaschine die Schachfigur zu fertigen. Zum Abschluss erhielt jeder von uns eine dieser Schachfiguren.
Die Gruppe der Elektroniker / Mechatroniker arbeitete in der gleichen Zeit unter Anleitung von Herrn Geisler im Labor für Pneumatik und Elektropneumatik. Ziel der Ausbildungwar es aus logische Ablaufschemen reelle, physische und funktionierende pneumatische Systeme zu bauen. Dazu verwendeten wir spezielle Logikgatter, Aktoren und spezielle Druckschläuche, die mit den einzelnen Systemkomponenten verbunden wurden.

2. Woche

Der Appetit kommt beim Essen

In der zweiten Woche haben wir die Ausbildungsorte getauscht. Die IT-Gruppe wurde zu Grundlagen der Pneumatik unterrichtet. Unter Anleitung wurden einfache pneumatische Systeme gebaut und von Herrn Geisler, nicht ohne Absicht, mit kleinen Fehlern versehen. Wir sollten die Fehler finden und reparieren.
Die Gruppe der Elektroniker / Mechatroniker hat Programme für CNC-Maschinen erstellt. So konnten sie das vorher erlangte Wissen anwenden. Durch die Arbeit an richtigen Werkzeugmaschinen und in der Industrie üblichen pneumatischen Baugruppen, war der Unterricht für beide Gruppen realistisch und anschaulich.

3. Woche

Nach jedem Bergauf kommt
ein Bergab

Die Elektroniker bzw. Mechatroniker absolvierten nun eine Ausbildung im Fachgebiet Elektromechanik. Unter anderem stand als Aufgabe, die im Pneumatik-Unterricht erstellten Systeme durch elektromechanische Systeme zu ersetzen. Das Wissen über die Ablaufpläne und Diagramme, logischen Symbole und Zeichen, erleichterte nicht nur den Aufbau der Systeme sondern auch die Fehlersuche und Reparatur.
Interessant wurde es auch für die IT-Gruppe. Sie bekam die Aufgabe einen Schaltschrank mit verschiedenen elektrischen Baugruppen wie Schaltern, Tastern, Schützen und Sicherungen zu verdrahten und auf richtige Funktion zu testen. Zu dieser Ausbildung gehörte es auch verschiedene Lötverfahren zu erlernen. Zum Abschluss konnte jeder Teilnehmer aus Standardbauteilen sein eigenes FM-Radio bauen und mit nach Hause nehmen.

4. Woche

Ein Ende ist in Sicht

Die Elektroniker und Mechatroniker erhielten nun die Möglichkeit mit LOGO! 7.1, einer SPS [poln. PLC] - Software, die von der Firma Siemens entwickelt wurde, erste Schritte im Bereich der Prozesssteuerung zu gehen. Mit dieser Software kann man am PC schnell und einfach Prozess-Abläufe projektieren, simulieren, online testen und dokumentieren. Mit den Programmen Logo und Siemens Step 7 wurden verschiedene Steuerungen programmiert, z.B. Torsteuerung oder Flaschenabfüllanlage.
Die Teilnehmer der IT-Gruppe erhielten nun die Aufgabe die Vielzahl an Eindrücken der letzten Wochen die Webseite unserer Schule und eine Multimedia-Präsentation fest zuhaltenten. Es wurden dazu Gruppen gebildet. Zwei Schüler erarbeiteten den HTML-, CSS-, Java-Code. Eine zweite Gruppe wählte aus der Masse der vorhandenen Fotos die besten aus und bearbeitete diese. Die dritte Gruppe erarbeitete die Texte und übersetzte sie in die deutsche und englische Sprache.

Heute können wir sagen, dass durch dieses Auslandspraktikum unser Wissen auf vielen Bereichen erweitert wurde. Wir erlernten neue Fertigkeiten, die wir sonst nicht erworben hätten. Wir verbrachten unsere Zeit in angenehmer und freundlicher Atmosphäre, die uns das Lernen am Ausbildungsort erleichtert hat. Unser Praktikum endete am 3. Juni 2016.